SA. 29.08.26
Start 4pm, open end
Zur alten Börse 41 (Hinterhof), 12681 Berlin
Sculptures, installations, performance, concerts, DJs, drinks, pizza


Aus Stahl werden Skulpturen, aus Bewegung wird Erinnerung, aus Begegnungen entsteht Kunst. Nicht, weil jemand beschlossen hat, sie zu machen. Sondern weil Menschen zusammenkommen, mit der Bereitschaft, etwas entstehen zu lassen, das vorher noch nicht existierte.
Für einen Abend wird aus einer Werkstatt ein Möglichkeitsraum, in dem alle sprechen auf ihre Weise von Transformation und nicht alles, was hier entsteht, bleibt.
Aber alles, was hier geschieht, hinterlässt eine Spur.
Die Werk.Statt.44 gehört zu den seltenen Orten, an denen Kunst nicht beginnt, wenn das Licht angeht oder das Publikum eintrifft. Sie beginnt lange vorher – im Klang einer Flex, im Geruch von geschweißtem Stahl, in Gesprächen zwischen Menschen, die mit unterschiedlichen Händen an derselben Idee arbeiten. Hier wird gebaut, verworfen, verändert, neu gedacht. Und genau darin liegt ihre Schönheit.
Am 29. August 2026 öffnet die Werk.Statt.44 ihre Türen. Nicht, um fertige Antworten zu zeigen. Sondern, um einen Raum zu teilen, in dem Skulptur, Tanz, Performance, Klang, Feuer und Licht aufeinandertreffen und etwas entstehen lassen, das sich keinem einzelnen Genre zuordnen lässt.
Wer diesen Ort betritt, besucht keine Ausstellung. Das Publikum bewegt sich durch eine Werkstatt, die zugleich Bühne ist. Durch eine Performance, die zur Architektur wird. Durch Konzerte, die Skulpturen hörbar machen. Durch Licht, das Räume baut. Durch Tanz, der nicht illustriert, sondern Fragen stellt.
Das ist die Philosophie der Werk.Statt.Show. Nicht Kunst verschiedener Disziplinen zusammenzubringen. Sondern Menschen.
Menschen, die Materialien zum Sprechen bringen. Menschen, die den Mut haben, Prozesse sichtbar werden zu lassen. Menschen, die verstehen, dass Zusammenarbeit selbst eine Kunstform ist. Aus dieser Verbindung entstehen Arbeiten, die roh und kraftvoll wirken, zugleich aber von großer Sensibilität geprägt sind.
Für einen Abend verwandelt sich die Werk.Statt.44 in einen Ort, an dem Industrie zur Poesie wird, Stahl zu Bewegung und Begegnung zu einem Werk, das niemals abgeschlossen ist. Denn manche Kunst hängt an Wänden. Und manche beginnt genau dort, wo Menschen gemeinsam einen Raum betreten.
ARTISTS:
KAI Dead Chickens
https://bykai.net
Künstler, Performer, Bildhauer, Hersteller von kinetische Metallskulpturen und Installationen. Gründungsmitglied der Künstlergruppe Dead Chickens (1986), Künstlergalerie Dead Chickens Warehouse (1990), Kunstverein Haus Schwarzenberg (1995), Künstlerclub Eschschloraque Rümpschrümp (1995), Dead Chickens Museum Monsterkabinett (2010) und Künstlerwerkstatt WERK.STATT.44 (2011). Lebt und arbeitet in Berlin.
Artist, performer, sculptor, maker of kinetic metal sculptures and installations. Founding member of the artist group Dead Chickens (1986), artist gallery Dead Chickens Warehouse (1990), art group Haus Schwarzenberg (1995), artist’s club Eschschloraque Rümpschrümp (1995), Dead Chickens Museum Monsterkabinett (2010) and the artist’s WERK.STATT.44 (2011). Lives and works in Berlin.

Ceren Oykut
www.cerenoykut.com
Ceren Oykut (1978, Istanbul), die sich selbst als „çizer“ (Zeichnerin) bezeichnet, erforscht die Ursprünge des Zeichnens anhand von Gesten und stellt in ihrer künstlerischen Praxis den Entstehungsprozess in den Vordergrund. Sie arbeitet häufig mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen zusammen und erweitert das Zeichnen so auf die Bereiche Performance, Klang und bewegtes Bild. Sie ist eines der Gründungsmitglieder des in Berlin und Zürich ansässigen audiovisuellen Performance-Kollektivs „Black On Black“ und assoziiertes Mitglied des „Radyo Within Kollektiv“.

Sandra Christine Dick
http://cargocollective.com/sandradick
Das Material bildet den Ausgangspunkt und die zentrale Inspirationsquelle vieler Arbeiten von Sandra Dick. Zwar zählen Transformation und Vergänglichkeit zu den wiederkehrenden Themen ihres Werks, doch steht am Beginn ihres künstlerischen Prozesses stets die intensive Auseinandersetzung mit dem Material selbst. Die Vergänglichkeit des (eigenen) Lebens wird in den Stoffen sichtbar, die uns umgeben. Dabei interessiert die Künstlerin nicht allein deren äußere Erscheinung, sondern ebenso ihre Formen und Bewegungen als eigenständige Ausdrucksmittel.
Das Einfangen, Erzeugen oder Verändern dieser Bewegungen sowie das bewusste Gegenüberstellen der Eigenschaften ausgewählter Materialien – etwa in Verbindung mit der Porträtfotografie – bilden Konstanten ihrer künstlerischen Praxis. So entstehen Porträts des Alterns ebenso wie Arbeiten, die sich autobiografisch mit dem Besonderen, dem Privaten und dem Individuellen auseinandersetzen. Durch die Transformation der eingesetzten Materialien innerhalbder Werke macht Sandra Dick die Prozesshaftigkeit dieser Themen sichtbar und dokumentiert sie zugleich.
Sandra Dick, geboren 1981 in der Pfalz, studierte Visuelle Kommunikation an der UdK Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
The inspiration and first reference of many of my works is their material. While transformation and transience are recurring themes, coming to grips with the material precedes my conceptual approach. The ephemerality of (one’s own) life becomes manifest in the stuff that surrounds us; yet it’s not only the substances external appearance that I’m interested in, but also their forms and movements as a means of expression.
To capture these movements, to create or change them, to contrast the characteristics of the chosen materials – for example by means of portrait photography – are constants in my work. Thus evolve portraits of ageing orworks that examine the distinct, the private and the individual autobiographically – in an attempt to document the processual nature underlying these themes by way of transforming the applied materials within the works.
Sandra Dick, born 1981 in Palatinate, studied Visual Communication at UDK Berlin. The artist lives and works in Berlin.

VELA
www.metalpig.de
Bulgarian born VELA lives and works in Berlin since 1998.
For a long time I enjoyed working with steel – a deceptively strong material, with a hidden high sensitivity and immediate reaction to any change in the surrounding environment. Like the faces and social formulas we keep upright in our daily lives, steel appears to be hard and all-withstanding on the outside, but any change in temperature or a sound wave would effect it deeply in its core. The strongest appearing construction may collapse, if the right rhythm and warmth touches its heart.
The concept of a Cabinet of Curiosities has always fascinated me. As a child, before I knew it existed, my friends and I were playing the game of “televisions” – each one would collect small beautiful and exciting tidbits, will then dig a small hole in the ground, arrange them inside, cover the opening with a piece of brocken glass, conceal it with some dirt and then put a sign, known only amongst us. Whenever we found each others signs, we could clear off the dirt and see the treasures our friends have displayed behind the glass…
Through out life, whenever I found, felt or learned something emotionally charged, I did not know how to share it, my inner array of “televisions” grew, becoming a full blown cabinet of curiosities.
And then the wonder of social media happened – each persons digital “televisions”, hidden behind their handles, ready for their friends to explore, all boxed, everyone disconnected while observing each other, not able to directly connect emotionally.
In my current work, the series “The Back Of The Cabinet”, I leave the zone of curiosity and explore all other emotions, the ones we usually keep in a separate gallery, just for ones self, the “televisions” that are so well hidden, that we sometimes forget that we have them.
Here I combine steel with worbla, another deceptive material, swinging between hardness and softness, depending on temperature. Worbla strongly resembles dried skin, stretched over the metal of the bone-like structure. From this inner scaffolding, which we have build to keep upright our facades, weird organics flourish, ofter tearing through the skin, revealing the inner struggle.

Peter Schütze
Peter Schütze lässt lieber seine Werke für sich sprechen. Lebt und arbeitet in Berlin.

Pyrocluster
www.instagram.com/pyroclustermetall
Ferdinand Schiffke/ Pyrocluster arbeitet als Metalldesinger und Performer. Er baut Kreaturen oder Rüstungen aus Metallschrot und Knochen.

„Bande á Part productions“ präsentiert Caroline Roggatz & Caroline Gerbeckx von der S R & C o m p a n y
www.bande-a-part.de, www.instagram.com/bande_a_part_berlin/, www.linkedin.com/in/bande-á-part-90b963236/, www.youtube.com/@bandeapartberlin967/videos, www.facebook.com/Bande.a.Part.Berlin
Die Veranstaltungsreihe „Bande á Part – Tanzbare Veranstaltung für Außenseiter“ unterstützt die sogenannten ‚Gast‘-Produktionen. Es sind Produktionen, die auch außerhalb des Standbeins vom festen Spielort, dem Eschschloraque Rümschrümp, präsentiert werden.
Somit bewegt sich Bande á Part vom Stand- zum „Spielbein“ für weitere Produktionen, deren Stimulus in einer nochmals erweiterten Sichtbarkeit und Zugänglichkeit liegt.
Durch die bereits etablierte Plattform werden beteiligten Künstler*innen erneut gefördert. Die Produktionen widmen sich einzelnen Performer*innen als immer wieder neu aufgestelltes Ensemble oder individuelles Kollektiv, mit jedem neuen Auftritt variierend und sich neu verwirklichend.
Es sind projektbezogene Produktionen mit Tänzer*innen, die bereits für die Bande á Part – Veranstaltungsreihe auf der Bühne standen und durch die Produktionen neue Zusammenschlüsse finden können. Hier verbirgt sich also auch das Potential, aus dem variierenden künstlerischen Austausch und innovativen Zusammenkünften schöpfen und neue Entwicklungsprozesse entfachen zu können.

S R & C o m p a n y
www.sr-company.de/SRCompany_Repertoire.htm, www.instagram.com/srundcompany/, www.facebook.com/SRCompany.Berlin
S R & C o m p a n y ist eine freie Berliner Tanzgemeinschaft, deren künstlerische Handschrift über viele Jahre gemeinsamer Arbeit gewachsen ist. Im Mittelpunkt stehen nicht vorgefertigte Konzepte, sondern ein kontinuierlicher Dialog – zwischen den beteiligten Künstlerinnen, ihren Körpern und den Räumen, in denen ihre Arbeiten entstehen.
Caroline Gerbeckx und Caroline Roggatz verbinden ihre unterschiedlichen Perspektiven zu einer choreografischen Praxis, die Tanz als Form des Forschens versteht. Aus gemeinsamer Erfahrung, gegenseitigem Vertrauen und der Offenheit für Veränderung entwickeln sie Arbeiten, die Bewegung als Beziehung erfahrbar machen. Choreografie wird dabei zu einem Prozess, in dem Wahrnehmung, Resonanz und Begegnung den Ausgangspunkt bilden.
Die Projekte der Company entstehen in enger Auseinandersetzung mit den jeweiligen Orten und ihren atmosphärischen Qualitäten. Tanz, Performance und installative Elemente greifen ineinander und schaffen Situationen, in denen sich Grenzen zwischen Aufführenden und Publikum bewusst öffnen. Aus dem gemeinsamen Erleben entwickelt sich eine besondere Form von Präsenz, die jede Arbeit einzigartig macht.
Auch in der aktuellen Produktion bleibt diese Haltung spürbar. Es entstehen choreografische Landschaften, in denen Nähe und Distanz, Spannung und Offenheit miteinander in Beziehung treten. Tanz wird hier nicht zum Abbild einer Idee, sondern zu einem Ereignis, das sich erst im Moment seines Entstehens vollzieht – lebendig, wandelbar und getragen von der Begegnung.

Caroline Gerbeckx
www.youtube.com/@carolinegerbeckx1331, www.xing.com/profile/Caroline_Gerbeckx, www.facebook.com/profile.php?id=100010123601115
Caroline Gerbeckx bewegt sich an der Schnittstelle von Tanz, Performance und kultureller Produktion. Ausgehend von einer klassischen Tanzausbildung entwickelte sie eine künstlerische Praxis, die sich dem zeitgenössischen Tanz, experimentellen Formaten und den vielschichtigen Beziehungen zwischen Körper, Raum und Publikum widmet.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das gemeinsame Erleben. Bewegung versteht sie als Sprache des Austauschs – als Möglichkeit, Wahrnehmung zu schärfen, Begegnungen zu ermöglichen und Veränderung anzustoßen. Ihre Projekte entstehen in interdisziplinären Kontexten, in denen choreografische Praxis, kuratorisches Denken und soziale Räume ineinandergreifen. Dabei entwickelt sie Formate, die durch Nähe, Präsenz und Sensibilität geprägt sind und Performance nicht als fertiges Produkt, sondern als lebendigen, offenen Prozess begreifen.
Als Choreografin und Kuratorin der Performancereihe „Bande à Part – Tanzbare Veranstaltung für Außenseiter*innen“ schafft sie Räume, in denen Vielfalt, Unvorhersehbarkeit und Teilhabe selbstverständlich werden. Ihre Arbeiten entziehen sich eindeutigen Zuschreibungen und eröffnen stattdessen Situationen der Aufmerksamkeit, des Zuhörens und der leisen Irritation. Tanz wird hier zu einem Feld der Begegnung – durchlässig, gegenwärtig und stets im Wandel.

Caroline Roggatz
www.eeyenerde.de/Tanz.htm, https://vimeo.com/carolineroggatz, www.instagram.com/explore/search/keyword/?q=%23carolineroggatz, www.facebook.com/caroline.roggatz
ist freischaffende Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin.
Sie studierte an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden Tanzpädagogik und erhielt 2011 das Stipendium der Esther-Arnhold-Seligman Foundation zur Teilnahme am International Choreographers Residency Program des American Dance Festival in Durham, North Carolina. Darüber hinaus arbeitete sie mit Avatara Ayuso, Wagner Lucio Moreira und Norman Douglas. Seit 2008 ist sie Tänzerin der S R & C o m p a n y und gehört seit 2014 der künstlerischen Leitung an.
Neben ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, steht sie mit Solo-Programmen unter anderem für Bande á Part auf der Bühne.

BPO2000
www.bpo2000.bandcamp.com/album/rakete
www.instagram.com/bpo2000_/
BPO2000 are a Berlin-based electronic duo. Their music blends gothic and electro-punk, making dance tracks with 8-bit synth lines and circuit-bent gear. They urge you to join them and dance loose your mind to their glitchy night terrors.
Having released their first album ‘RAKETE’ across digital platforms, they are currently working out a way to transport their heavy modular synth and test equipment to a cellar bar near you.

FlussPluss
https://maisparabaixo.bandcamp.com/album/kohfort
https://flusspluss.bandcamp.com/album/u-b-e-t-t
FlussPluss ist das experimentelle Solo-Musikprojekt des italienischen Multiinstrumentalisten und Schlagzeugers Luca Andriola. Der in Berlin ansässige Künstler verbindet Einflüsse aus Krautrock, No Wave und Grunge zu minimalistischen Klanglandschaften und improvisierten Soundwänden

VELA
www.djvela.de
Max Krüger (DJ)
Tanzt, verliert das Zeitgefühl, umkreist von sphärischen bis hin zu treibenden Klängen. Lasst Euch abholen und begibt Euch auf Reisen …

PowerTulip
Crawling up from the dance floor behind the DJ decks, PowerTulip returns to unleash a celebration of sweaty disco and steaming-hot tech-house beats.
DR. STREBEL
www.drstrebel.com
Dancefloor Design-Sculpture
Artist Dr. Strebel, the alter ego of Floris de Groot, creates large-scale light sculptures that blur the line between installation, spatial design and stage design.After moving to Berlin, he began translating the raw language of welded steel into luminous structures that respond to the energy of collective gathering. Inspired by the DIY spirit of artist communities such as ADM Amsterdam, he first built monumental light structures for Fusion Festival’s Turmbühne in 2014, welding six fire- breathing dragons that transformed the stage into a living installation. With Xplode, he continues exploring the fragile pockets of freedom where art, community and imagination can still unfold, places that are becoming increasingly rare in cities around the world.

Horst Steel
Freischaffender Künstler seit 2001in Berlin. Künstlerischer Schwerpunkt seit 2015 vor allem Aluminiumguss im offenen und geschlossenen Sandguss verfahren.

Glutwerke
info@glutwerke.de
Schmied / Metallgestalter
Sascha Berger schmiedet an Glut und Amboß Werke aus vorwiegend Eisen, auch Messing, Kupfer und Bronze. Gibt Schmiede-Workshops. Er verzichtet auf digitale Präsenz.
fon: 017662883322
mail: info@glutwerke.de

Blocktec
robin.block@freenet.de
www.inco-media.de
Stahlkonstruktionen-Möbelbau

STAHLRICHTER
www.stahlrichter.de
SITZEN STEHEN HÄNGEN

ilja Bartel
Schweisssarbeiten, Stahl-Reparturen, Montagearbeiten, Sanitärinstallation

